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Arabica vs. Robusta: Aromen und Inhaltsstoffe

Wie unterscheiden sich nun die zwei bekanntesten Kaffeesorten?

 

Arabica-Bohnen haben eine milde und definierte Säure. Sie schmecken rund, klar, mild und angenehm süßlich-aromatisch. Dagegen schmecken Robusta-Bohnen herb und nussig - manche bezeichnen den Geschmack etwas despektierlich als erdig. Der herbe Auftritt wird durch Leder- und Holzaromen sowie durch Bitterstoffe erzeugt, die den Geschmack insgesamt deutlich kräftiger ausprägen.

 

Verantwortlich für die kräftige Dominanz der Robusta-Bohnen ist der Anteil an Chlorogensäure, der im Vergleich zum Arabica um etwa ein Drittel höher liegt. Weniger Anteile an Chlorogensäure machen den Kaffee insgesamt magenbekömmlicher. 

 

Während der Geschmack eines Kaffees abgesehen von verschiedenen Aromen deutlich von der Säure bestimmt wird, ist der Koffeingehalt von besonderem Interesse: Das Koffein sorgt für die anregende Wirkung des Kaffees. Pro Tasse ist mit durchschnittlich 80 bis 100 mg Koffeinzufuhr zu rechnen, je nach Bohnensorte.

 

Sortenreiner Robusta-Kaffee enthält bis zu 2,5-mal mehr Koffein als der Arabica.